Eiablage ist erfolgt!

15. Juni 2018

Seit der Paarung sind 17 Tage vergangen und Emily wird immer unruhiger. Sie ist auf dem Boden unterwegs und fängt an Probelöcher zu graben.

18. Juni 2018

Emily hat seit drei Tagen nicht gefressen. Sie hat etliche Probegrabungen gemacht, ihre Eier aber bis jetzt nicht abgelegt. Es könnte sein, dass sie mit den Bedingungen nicht zufrieden ist und keine geeignete Stelle zur Eiablage findet – Pantherchamäleon-Weibchen sind da ziemlich wählerisch. Um ihr eine hoffentlich ansprechendere Umgebung anbieten zu können, habe ich noch zwei Tüten Sand eingefüllt, aufgehäuft und die Einrichtung etwas verändert – mal sehen, ob das ihren Ansprüchen genügt.

Anny fängt auch inzwischen an unruhig zu werden, frisst aber noch.

20. Juni 2018

Anscheinend war die neue Terrarien-Gestaltung der Dame genehm 🙂  24 Tage nach der Paarung legt Emily  ihre Eier ab. Sie hat zur Ablage die hintere rechte Ecke gewählt und auch alles wieder schön zugegraben.

Das Gelege ist für ein erstes Gelege mit 41 Eiern relativ groß. .

Leider stellt sich heraus, dass die Eier nicht so schön einheitlich weiß und regelmäßig geformt sind, wie sie sein sollten 🙁  Woran das liegt und ob es Auswirkungen auf die Entwicklung und den Schlupf der Babies haben wird, kann mir leider niemand wirklich beantworten (die Vermutungen gehen von nicht genügender Kalkeinlagerung bis zu Nichtbefruchtung).

Ich habe mich entschlossen, die Eier trotzdem zu inkubieren und einfach zu schauen, was daraus wird.

22. Juni 2018

Emily sitzt inzwischen wieder neutral gefärbt auf den Ästen und frisst auch wieder gut. Sie hat die Eiablage sehr gut überstanden (ihr erinnert euch vielleicht noch, dass ihre Mutter damals kurz nach der erfolgreichen Eiablage verstorben ist).

Anny dagegen macht mir Sorgen 🙁  Sie läuft immer noch sehr unruhig herum, frisst nicht, gräbt wie ein Weltmeister aber scheint mit keiner Grabestelle zufrieden zu sein. Auch das nochmalige Anhäufen des Sandes noch Umgestalten können sie zufriedenstellen. Am Nachmittag finden wir 5 Eier, die sie offensichtlich einfach vom Ast aus abgelegt hat. 

28. Juni 2018

Anny hat noch 2 weitere Eier fallen lassen und dann die Probegrabungen eingestellt. Sie hat wieder angefangen zu fressen und hat damit anscheint das Thema „Eiablage“ beendet. So habe ich mir das eigentlich nicht vorgestellt 🙁  Eine wirkliche Erklärung für ihr Verhalten habe ich auch hier nicht – die Natur ist einfach unberechenbar.

Hauptsache ist, dass es ihr gut geht und sie keine Legenot entwickelt.

01.Juli 2018

Bei der wöchentlichen „Eierkontrolle“ habe ich leider viele geschimmelte und eingefallene Eier gefunden (und natürlich sofort aussortiert). Vermutlich waren diese tatsächlich nicht befruchtet. 

10. August 2018

In den vergangenen Wochen sind keine weiteren Eier mehr „schlecht geworden“. Insgesamt liegen jetzt noch 27 Eier von Emily und 3 Eier von Anny im Inkubator.

Emilys Eier sehen inzwischen gar nicht so schlecht aus – ich habe noch Hoffnung. 

Aufgrund der hohen Außentemperaturen habe ich den Inkubator ohne Beheizung im Keller stehen, wo das Thermometer eine Temperatur zwischen 25 und 27°C anzeigt. Nicht ganz optimal, aber besser geht es bei dieser Hitze nicht.

Jetzt können wir nur abwarten, ob und wie viele Babies in ca. 4 1/2 Monaten daraus schlüpfen. Vielleicht bekommen wir ja eine schöne Weihnachtsüberraschung 🙂

Und jetzt noch ein tolles Bild von unserem Jace – ich kann es einfach nicht lassen 🙂

 Allen einen schönen Sommer!

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Update zu den Pantherchamäleons nach einem Jahr

03. Juni 2018

Das letzte Jahr ist ereignislos verstrichen. Anni und Emily haben sich prächtig entwickelt und zeigten mit gut einem Jahr durch ungewohnt ruheloses Herumwandern ein erstes Anzeichen, dass sie sich fortpflanzen möchten 🙂

Da sie sich Jace gegenüber nicht abwehrend verhielten, haben wir sie einzeln zu ihm gelassen und was passierte? – Nichts passierte! Jace zeigte nicht das geringste Interesse an den Mädels.

Nach mehreren Fehlversuchen mit Jace, haben wir es aufgegeben und es noch mit zwei anderen Pantherchamäleon-Männchen versucht – ebenfalls erfolglos. 

Keines der Männchen zeigte Interesse an unseren hübschen Mädels. Doch warum nicht? Beide Mädels zeigten nicht das geringste Abwehrverhalten gegenüber den Männchen und waren nach wie vor sehr ruhelos.  Könnte es sein, dass sie trotz dieses Verhaltens Signale an die Männchen ausgesendet haben, die wir Menschen nicht wahrnehmen können?

Also haben wir die Paarungsversuche erst einmal aufgegeben und abgewartet.

Letztes Wochenende hatten wir alle drei bei schönstem Wetter mit im Garten. Jace saß in einer Kletterpflanze an der Terrassen-Überdachung und die Mädels im Außenterrarium, ca. 5 Meter von ihm entfernt. Plötzlich kletterte Jace von seiner Pflanze und stiefelte zielstrebig über die Wiese und meine Liege hinweg auf das Terrarium der Mädels zu.

Dort angekommen wollte er auch unbedingt hinein, was ich ihm ermöglicht habe. Sofort ist er heftig nickend und in seinen schönsten Farben hinter den Mädels hergelaufen und ist auch tatsächlich zum Zuge gekommen.

Später und am nächsten Tag hat er sich dann noch mehrfach im Terrarium mit den Mädels gepaart bis sie ihm deutlich anhand ihrer Färbung und ihres Verhaltens gezeigt haben, dass es nun genug ist und sie schwanger sind.

Während der Paarung hat Jace uns einen sehr seltenen (selbst ich habe in über 10 Jahren Chamäleonhaltung diesen noch nie so zu sehen bekommen) Blick auf seinen Hemipenis gestattet (naja, nicht ganz freiwillig – er fand den Weg in Annys Kloake nicht sofort).

Nachdem Jace erfahren hatte, dass er wohl X-facher Vater werden wird, wollte er nur noch ins Wasser gehen 🙂

Wer bei diesen (wohl auch sehr seltenen Bildern) Bedenken um die Sicherheit Jaces bekommt, dem sei gesagt, dass Jace seine  Erkundungs-Touren durch den Garten absolut freiwillig und unter ständiger Aufsicht macht. Auch bei diesen Fotos stand meine Tochter mit einem Kescher daneben, um notfalls sofort eingreifen zu können, falls er in Gefahr gerät.

So, das war´s für heute. Wenn alles gut geht, werden die Mädels in ca. 30 Tagen ihre Eier ablegen. Dann gibt es das nächste Update.

 

 

 

 

 

Pantherchamäleon-Babies nach gut drei Monaten

Ende Mai  2017

Inzwischen sind die Babys gute drei Monate alt und entwickeln sich weiterhin prächtig.Das Aufteilen der Babies auf ein großes und ein kleines Terrarium hat auch das Füttern vereinfacht. Die „Großen“ bekommen inzwischen mittlere Heimchen und Stummelflügelfliegen, während die „Kleinen“ weiterhin Drosophilas und kleine Heimchen bekommen.Auch die Schlafsituation könnte inzwischen viel entspannter sein, anscheinend ist dies aber nicht gewollt. Es wird sich weiterhin auf einen Ast gequetscht 🙂Beim Saubermachen des Terrariums kommen alle samt Ast in eine große Box. Das sorgt natürlich immer für große Aufregung. Dann kann man auch schon mal die ersten Farben sehen. Auch die „Großen“ fühlen sich sichtlich wohl in ihrer neuen großen Welt.

15. Juni 2017

Inzwischen habe ich die meisten der Babies an ein Zoogeschäft abgegeben. Dort warten sie jetzt in einem geräumigen Terrarium auf ein neues Zuhause.Es ist zwar von Anfang an klar, dass man nicht alle Babies behalten kann, aber es fällt doch sehr schwer, sie abzugeben. Der Verstand sagt einem, dass es genau so richtig ist und das Herz schreit:“Aber meine Babies!!!“ Ich wünsche mir, dass alle ein gutes Zuhause finden werden und ein langes, schönes und so artgerecht wie nur mögliches Leben führen werden.

Behalten habe ich nur drei Babies, die mir bisher noch zu klein zum Abgeben waren und zwei Weibchen, Anny und Emily, die ich auf Dauer behalten werde.

Die hübsche Dame unten ist Anny 🙂

Jetzt noch ein paar Bilder des wunderschönen Papas (ich weiß, ich kann es einfach nicht lassen, aber er begeistert mich immer wieder) 🙂

Wer weiß, vielleicht gibt es ja in ca. 1 1/2 Jahren wieder neue Babies 🙂

Neues Update zu den Pantherchamäleon-Babys nach fast zwei Monaten

08. Mai 2017

Inzwischen sind die Babys fast zwei Monate alt. Sie entwickeln sich weiterhin sehr gut, wobei inzwischen deutliche Größenunterschiede sichtbar sind. 

Alle fressen sehr gut (es ist kaum zu glauben, wie viel so kleine Tiere verputzen können. Zurzeit verfüttere ich pro Woche 2 Drosen Drosophilas, 2 Dosen kleine Heimchen und 2 Dosen Stummelflügel-Fliegen.

Wer viel frisst, der wächst auch schnell und die Haut wird schnell zu eng. Die Babys fangen an sich zu häuten und sehen dabei aus wie kleine „China-Knaller“.

Wenn sie sich dann fertig gehäutet haben, sind sie wieder wunderschön.

Durch das schnelle Wachstum und die immensen Größenunterschiede zwischen den Kleinen, kommt es jetzt doch öfter zu Streitigkeiten. Um die „Wohnsituation“ zu entspannen, sind die 11 größten Babys inzwischen in ein großes Terrarium umgezogen und die restlichen kleineren Babys haben jetzt viel mehr Platz im Baby-Terrarium.

 

 

Update nach einem Monat – Alle Pantherchamäleon-Babys wachsen und gedeihen

 

15. April 2017

Inzwischen sind die Babys ca. einen Monat alt. Alle 28 wachsen und gedeihen.

Es sind kleine „Freßmaschinen“, die mir die Haare vom Kopf fressen. Drei bis vier mal am Tag bekommen sie eine Portion Drosophilas und alle paar Tage zusätzlich kleine Heimchen, da ich die Heimchen mit Vitamin-Puder einpudern kann, die Drosophilas aber nicht. Die Heimchen mögen sie nicht so gerne wie die Drosophilas – aber wenn nichts anderes zu fressen da ist,  frisst der Teufel in der Not bekanntlich auch Heimchen 🙂

Es macht einfach nur Spaß, den Kleinen bei ihrem Treiben zuzusehen. Daher hier wieder ein paar schöne Fotos:  

 Bei dem hohen Futter-Konsum haben die Babys natürlich auch einen hohen Stoffumsatz und das Terrarium muss daher oft sauber gemacht werden. Der Bodenbelag aus Küchentüchern ist schnell ausgewechselt, doch die Pflanzen müssen gut abgewaschen werden, da die Babys das Wasser von den Blättern schlecken.

Daher müssen alle das Terrarium zum Saubermachen verlassen, was natürlich immer für große Aufregung sorgt. Da ich diese Aktion auch immer zum Durchzählen nutze, wird jedes Baby einzeln aus dem Terrarium geholt und auf einen Ast in einer Box gesetzt. So gewöhnen sie sich auch daran, ab und an von einem Menschen angefasst zu werden.

Auf dem Ast herrscht dann kurzzeitig ein ziemliches Gedränge.