Update nach einem Monat – Alle Pantherchamäleon-Babys wachsen und gedeihen

 

15. April 2017

Inzwischen sind die Babys ca. einen Monat alt. Alle 28 wachsen und gedeihen.

Es sind kleine „Freßmaschinen“, die mir die Haare vom Kopf fressen. Drei bis vier mal am Tag bekommen sie eine Portion Drosophilas und alle paar Tage zusätzlich kleine Heimchen, da ich die Heimchen mit Vitamin-Puder einpudern kann, die Drosophilas aber nicht. Die Heimchen mögen sie nicht so gerne wie die Drosophilas – aber wenn nichts anderes zu fressen da ist,  frisst der Teufel in der Not bekanntlich auch Heimchen 🙂

Es macht einfach nur Spaß, den Kleinen bei ihrem Treiben zuzusehen. Daher hier wieder ein paar schöne Fotos:  

 Bei dem hohen Futter-Konsum haben die Babys natürlich auch einen hohen Stoffumsatz und das Terrarium muss daher oft sauber gemacht werden. Der Bodenbelag aus Küchentüchern ist schnell ausgewechselt, doch die Pflanzen müssen gut abgewaschen werden, da die Babys das Wasser von den Blättern schlecken.

Daher müssen alle das Terrarium zum Saubermachen verlassen, was natürlich immer für große Aufregung sorgt. Da ich diese Aktion auch immer zum Durchzählen nutze, wird jedes Baby einzeln aus dem Terrarium geholt und auf einen Ast in einer Box gesetzt. So gewöhnen sie sich auch daran, ab und an von einem Menschen angefasst zu werden.

Auf dem Ast herrscht dann kurzzeitig ein ziemliches Gedränge.

 

 

 

 

 

Pantherchamäleon: Jace übt Weitsprung im Garten

12. Juni 2016

Clary und Jace sind schon wieder ordentlich gewachsen und genießen den Sonnenschein im Garten. Nein, nur Clary genießt den Sonnenschein.

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Jace ist schnell nicht mehr mit seinem Platz auf dem Olivenbäumchen zufrieden und startet den ersten Fluchtversuch:

WP_20160605_15_35_26_Pro „so hoch ist das gar nicht……

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… das schaffe ich bestimmt!“

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„Na, beobachtet sich mich?“

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„nur noch ein kleines Stück….“

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Leider gibt es keine weiteren Bilder zu dieser spektakulären Flucht, da Jace tatsächlich von dem Topf auf den Rasen gesprungen ist (das habe ich in über 9 Jahren Jemenchamäleon-Erfahrung  nicht erlebt) und die Kamera hinlegen musste, um ihn wieder einzufangen.

Nachdem er diese aktiven Sprünge zur Überbrückung von Distanzen noch mehrfach praktiziert hat und meine Nerven das nicht mehr mitmachen wollten, haben wir ihm ein großes Garten-Terrarium gekauft, aus dem er nicht mehr so einfach flüchten kann.